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Nichtregierungsorganisationen

Bei Montesquieu waren es nur drei Gewalten, auf die er die Macht verteilen wollte. Das war Mitte des achtzehnten Jahrhunderts. Die moderne Demokratie kennt zwei weitere – inoffiziell zumindest. Die Presse und die Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Traditionelle Waffe der NGOs ist die Medienkampagne, traditionelles Ziel ist die Deutungshoheit über die öffentliche Meinung. Inzwischen sind sie aber auch Teil der staatlichen Entscheidungskette selbst. Patienten- und Hilfsorganisationen, Umweltverbände, Religionsgemeinschaften, Arbeitnehmerorganisationen sind de facto politische Mitentscheider. Ihr Vorteil: Sie haben einen hohen Glaubwürdigkeitsvorsprung. Ihr Nachteil: Sie sind (im demokratischen Entscheidungsprozess) nur indirekt legitimiert. Ihr modernes Handicap: Ihr Alleinstellungsmerkmal löst sich im 24/7-News feed der Blogs und Social Media auf.

Wir

  • recherchieren die Argumentationslinien der NGO
  • analysieren die argumentativen Schnittstellen und roten Linien
  • organisieren das Gespräch mit ihren Vertretern
  • halten den Kontakt aufrecht
  • und das Ganze immer mit Respekt vor ihrem spezifischen Anliegen und Geschäftsmodell